Warum habt ihr euch für den Astra electric als Neuwagen oder junger Gebrauchter entschieden?

  • Danke für die Antworten.

    Vielleicht bilde ich mir es auch nur ein, (mit dem langen ausrollen lassen), Energie zu sparen. Bei meinem Diesel hatte ich mir das über Jahre so angewöhnt, im Leerlauf den Wagen so lange es ging, den Schwung mitzunehmen und ihn ausrollen zu lassen( segeln). Bei uns gibt es Landstrassen die ganz leicht abschüssig sind und dann 1km lang mit 70 km/h Begrenzung in einen Kreisverkehr mit kurz vorher 50km/h münden. Da hatte ich mit dem Schwung aus 100 km/h den Wagen mindestens 2km im Leerlauf ausrollen lassen können. Jetzt hab ich diese Art auf den Elektro Astra übertragen. Habe mir vorgestellt, das das auch hier etwas nützt, wenn man es häufig , bei den vielen Gelegenheiten im Straßenverkehr so praktiziert. Aber vielleicht hast du recht und das ganze bringt gar nichts. Vielleicht ist es für den Motor oder Antriebstechnik auch nicht gut, beim Ausrollen plötzlich in D zu stellen. Jedesmal wenn ich während der Fahrt von D in N stelle, kommt die Meldung: ,,Bitte übernehmen sie die Kontrolle,, Diese Meldung macht ja eigendlich keinen Sinn,. Hab sie daher immer ignoriert. ...Vielleicht sollte ich diese Ausrolltechnik doch nicht weiter praktizieren. Oder ist das kein Problem? Vielleicht gibt es hier jemanden der darüber Auskunft geben kann.



    Diese Foliengeschichte für die Mittelkonsole hab ich in einem Video gesehen. Da ist aber verdammt viel Fingerspitzengefühl angesagt , um die Folie genau zu positionieren. Und.. Wie sieht diese Folie dann nach längerer Zeit aus, durch die tägliche Benutzung, z.B. an den Rändern zum Schaltknauf und den anderen Offnungen? Da bin ich doch etwas skeptisch ob das auf Dauer hält und ästhetisch bleibt. Meine Mittelkonsole ist auf jeden Fall noch einiger Maßen ansehnlich, aber auch nur dann wenn ich sie geputzt habe.



    Eins noch. Meine Favoritenliste im Radio verabschiedet sich gelegendlich. Kennen sicher auch einige hier im Forum. Das nervt doch schon etwas..Aber da kann man wohl nichts machen, außer auf ein Update zu warten, sagte mir mein Opelhändler. Na gut...kann ich mit leben, es gibt schlimmeres im Alltag.

    Opel Astra L electric, metallic blau ,Ultimate Ausstattung, BJ 7. 2023, Dez.25 gebraucht gekauft mit 13500 km, SOH 96,6 :thumbup:

    Hatte vorher einen Peugeot 3008 Diesel mit 150 PS, 183 000Km gelaufen. Ein gutes Auto :) :thumbup:

  • Ausrollen lassen in "N" bringt eher nichts. Den Berg hinunter (vorallem bei steileren) solltest du erst recht auf "D" oder "B" bleiben, denn nur so wird Energie in die Batterie zurück rekuperiert. Rollst du in "N" den Berg runter, so verpufft die Energie am ende in der Bremse als wärme. Auf dem Instrument kannst du auch gut Beobachten ob gerade rekuperiert wird oder nicht.

    Wie Supachris schon angemerkt hat macht es nur dann Sinn wenn du die Bremse mal freibremsen möchtest, da sie beim Elektro ja nur selten beansprucht wird.


    Den Eco Modus nutze ich persönlich garnicht, da er in meinen Augen keine wirkliche Auswirkung auf den Verbrauch hat. Den kann man über das Strompedal wesentlich besser kontrollieren.


    Das Umstellen während der Fahrt ist tendenziell weniger ein Problem, da bei dem Vorgang keine Mechanischen Komponenten involviert sind. Es wird ledeglich der Motor wieder zugeschaltet der während der Fahrt eh immer wieder als Motor oder Generator umgeschaltet wird, je nach Pedalstellung.

  • Bei meinem Diesel hatte ich mir das über Jahre so angewöhnt, im Leerlauf den Wagen so lange es ging, den Schwung mitzunehmen und ihn ausrollen zu lassen( segeln).

    Da hast du leider nichts gespart. Im Leerlauf muss der Motor Kraftstoff einspritzen, damit er läuft. Hättest du im höchsten Gang rollen lassen, hättest du beim Rollen lassen durch die Schubabschaltung gar keinen Diesel verbraucht.

    Astra L Electric Ultimate in Blau mit nachgerüsteter Anhängerkupplung für den Fahrradtransport

  • Beim Diesel scheint sich wirklich damit Diesel sparen zu lassen. Ich fahre jetzt einen Diesel Automatik. In den beschriebenen Fahrsituationen kuppelt die Automatik aus. Der Verbrauch liegt dann je nach Geschwindigkeit bei 0,1 bis 0,5 l/100 km. Bleibt er eingekuppelt verbraucht er zwar nichts, ich muss aber dann hin und wieder Gasstöße geben. Einen Durchschnitt kann ich nicht abschätzen. Fahre ich hingegen mit Tempomat bleibt er eingekoppelt und hält die Geschwindigkeit und liegt bei 1,5 l/100 km oder mehr.


    Ich gehe mal davon aus, dass beim Diesel das Auskoppeln einen Sinn hat, sonst hätte das keiner programmiert.


    Übergang zum eigentlichen Thema:

    Wenn das Schalten auf N beim Elektro Sinn machen würde, wäre es wahrscheinlich auch (zumindest bei Stellung D) reinprogrammiert worden.

    Astra L ST - Diesel - Automatik - Elegance - Kobaltblau - EZ 09/2023

  • Warum Astra Electric? Wir hatten seit zehn Jahren einen Astra J ST 2.0 Diesel und waren sehr zufrieden. Dann hat Opel eine interne Aktion gestartet: man konnte sich als Werksangehöriger für sechs Tage ein Elektroauto leihen. So habe ich einen neuen Mokka-e bekommen, der ja den gleichen Akku und Antrieb hat wie der Astra. Wir konnten den also im Alltag testen, laden, schnelladen, einkaufen usw.

    Kurz: wir wollten ein e-Auto, aber sicher keinen Mokka.

    Der Verkauf an Mitarbeiter hatte gebrauchte Astras im Angebot. Diese werden mit ihrem bisherigen Kennzeichen gelistet. Kurze Suche bei youtube: das isser…

    Und seitdem fahren wir elektrisch 🤷‍♂️

  • Warum Astra Electric?


    Astra: Ich hatte einen Kadett D (92-98) und einen Astra G (02-09) und war immer von der Zuverlässigkeit begeistert. Als ich nach 14 Jahren Toyota Yaris (im Gegensatz zum Corsa ein anständiger Kleinwagen!) wieder auf Suche ging, hat mich einfach das Aussehen des Astra total geflasht. War wohl etwas naiv, weiter von der Opel-Zuverlässigkeit auszugehen, der ist mir schon bei 20.000 km liegen geblieben. Auf der anderen Seite hat er einige nette Features, die das Fahren angenehmer machen.


    Electric: Man hört und liest ja immer viele Meinungen pro Verbrenner, andere pro Elektro. Ich wollte einfach eigene Erfahrungen sammeln. Vor allem das leise und ruckfreie Fahren (kein Gang-Wechsel) finde ich sehr angenehm. Die Überlegung, evtl. einen Hybrid zu fahren, habe ich wegen einiger Berichte über erhöhte Reparatur-Anfälligkeit bei zwei Motoren verworfen.

    Astra L Electric GS (EZ 04/23) seit 02/25

  • Sehe ich ähnlich. Unabhängig davon, dass unser Astra gerade nach 18.500 km einen teuren Getriebeschaden hatte (Opel hat aus Kulanz den Schaden übernommen) ist der Astra einer der wenigen schönen Kompaktwagen ohne gleich ein SUV Monster zu sein. Die Features sind nicht mehr zeitgemäß. Allerdings erledigen wir Mo.-Fr. alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad (Innenstadtbewohner halt). Astra ist für uns ein reines Freizeit und Wochenendauto. Aktuell fahren wir den Astra noch im Leasing, daher sehe ich die Weiterentwicklung anderer Hersteller und das Facelift des Astra mit wohlwollen, sorgt dafür dass der Gebrauchtpreis für den Astra GS e jetzt noch weiter fällt. Ggf. in einem Jahr für ca. 20.000 zu kaufen. Dafür nehme ich dann auch gerne die schwache Ladeleistung, fehlende Ladeplanung etc. in Kauf. Außerdem fährt der Astra wirklich energiesparend. Was uns tatsächlich nervt, ist der recht kleine Kofferraum und die fehlende 80% Abriegelung.

  • Hallo.

    Warum ich mich für den Astra E entschieden hab, hab ich noch gar nicht richtig dargelegt. Vor 50 Jahren , also in den Anfängen meiner Autofahrerlaufbahn waren meine ersten 5 Autos Opel Kadett und Opel Rekord Fahrzeuge. Ich bin erst jetzt (2025) nach 50 Jahren wieder zu Opel zurückgekehrt.Und wie das Schicksal es so will, das Autohaus von damals ist komischer weise der gleiche Händler wo ich aktuell den Astra gekauft habe.

    Meine beiden letzten Fahrzeuge waren der Peugeot 2008 und danach der schöne 3008, beide als Diesel. Ich war ziemlich zufrieden mit den beiden, doch die hohe Kilometerzahl 185000km und aufkeimende Verschleißanzeichen ließen den Wunsch aufkommen ein Fahrzeugwechsel vorzunehmen.

    Unabhängig davon war mein Interesse an der E Mobilität seit ca. 10 jahren ständig gewachsen. Ich hatte mich überwiegend über YouTube Videos mit diesem Thema beschäftigt. Da war es logisch, das für mich aktuell der Wechsel zum E Auto anlag.

    Wenn nicht jetzt wann dann?. Ich bin 72 Jahre alt.

    Ich konnte den Peugeot 2008 E als gebrauchten 2022er testen , parallel den DS 3 E-Tense. Sie gefielen mir beide, jedoch besitzen beide den etwas kleineren und ersten 50 kWh Akku mit 136 PS. In vielen Tests in den Medien waren diese Varianten nie so der Bringer, so das der Wunsch aufkam , den 156 PS starken E-Motor mit der verbesserten Batterie , der ja bekanntlich in vielen Belangen besser abschneidet , und gerade im Astra eine gute Figur macht, in meinen Fokus zu rücken.

    Und das es dann der Astra wurde , lag am günstigsten Preis im Vergleich zu allen ähnlichen gebrauchten Konkurenten im Steallantiskonzern. Zu dem war ausschlaggebend die wenigen Kilometer ( 13000km), der guter Akkuzustand 97 %, die super Ausstattung (Ultimate) und das Schiebedach, (das ich schon bei meinem Peugeot 3008 hatte,) .13000 Euro mußte ich auf den 3008er drauflegen. Ich denk das ist okay.

    Also bis jetzt alles wunderbar.. Mal schauen was die nächste Zeit der Frühling und der Sommer so an Erfahrung mitbringen wird.

    Ach ja, Sorge bereitet mir die April anstehende 590km lange Fahrt in den Schwarzwald. Warum? Wenn ich hier bei uns kleinere Steigungen hochfahre (Hügel ca. 160m hoch) geht der Verbrauch schnell auf 50 kWh hoch. Das ist für mich erstmal erschreckend viel.

    Wie wird das auf den steilen Serpentinen am Feldberg oder Schauinsland werden? Eine halbe Stunde lang den Berg hochfahren , oben angekommen ist der Akku dann nur noch halb oder viertel voll, oder wie? Gibt es hier erfahrene Bergfahrer, die vielleicht von ihren Erfahrungen dazu berichten können? Im Netz gibt es ja nicht so viel zu dem Thema.

    Danke für die Aufmerksamkeit.

    Opel Astra L electric, metallic blau ,Ultimate Ausstattung, BJ 7. 2023, Dez.25 gebraucht gekauft mit 13500 km, SOH 96,6 :thumbup:

    Hatte vorher einen Peugeot 3008 Diesel mit 150 PS, 183 000Km gelaufen. Ein gutes Auto :) :thumbup:

  • mach dir mal keine Sorgen bzgl bergauffahren, geht ja nicht ständig bergauf.


    Wenn wir zu meinen Eltern fahren, sind das auf 60km knapp 1000 Höhenmeter hin, zurück dann nur ca 200 Höhenmeter und entsprechend 1000hm bergab.

    Das sind wir letztens bei -5°C gefahren mit noch einer kleinen zusätzlichen Spritztour (20km 200hm) dazwischen und sind nach den insgesamt 140km mit 46% Restreichweite daheim angekommen. Verbrauch lt Bordcomputer im Schnitt 20,5 kWh.

    Dass man bergauf kurzfristig(!) zwischen 40 und 50 kWh braucht ist völlig normal :)


    Nicht verrückt machen lassen, der Astra ist ein super effizientes Auto - bin schon sehr gespannt auf die Frühlingsreichweiten :)

    Opel Astra Sports Tourer Electric GS kardiorot, EZ 2/25, meiner seit 2/26, TechPaket, KomfortPaket, AHK für Fahrradträger nachgerüstet

  • Einfach nicht auf den Momentanverbrauch achten, wichtig ist ja der Schnitt bis zum nächsten Laden. Wenn du dann den Berg wieder runter fährst, landet ja einiges davon wieder im Akku. Der Astra kann um die 60kW rekuperieren. Hier in der sächsischen Schweiz kriegt man da bergab auch mal schnell wieder 2 Prozentpunkte mehr in den Akku, hatte ich mehrfach zwischen Königstein und Bad Schandau.

    Natürlich wirst du im bergigen Gelände mehr verbrauchen als im Flachland, aber keine 50kWh im Schnitt, schon gar nicht im April. Der Verbrauch geht bei über 5 Grad wieder drastisch zurück.

    Gruß, Christian

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    Astra L Electric GS Ultimate, EZ 7/23, kobaltblau, mit fast alles drin: Intellidrive 2.0, Matrix LED, Head Up Display, Schiebedach und und und...