Ich hatte damals Tester vom Arbeitskollegen ausgeborgt, zwischenzeitlich habe ich mir einen eigenen geholt.
Und nein, 50km Fahrt reichen nicht um die Batterie wieder richtig voll zu bekommen. Meine Erfahrung: nach ca 600km geht dann S/S mal wieder.
Habe ein CTEK MXS5 Miniladegerät, das hänge ich im Herbst/Winter immer mal an meinen alten Meriva, der Lader fährt dann seine Ladezyklen und geht am Ende auf Erhaltungsladen. So wie unten angehängt.
Kostet nicht die Welt, ich glaube bei Aldi gibt es baugleiche Lader und wenn man die Möglichkeit hat zuhause über Nacht zu Laden ist das sinnvoller als deswegen viele km zu fahren (falls man nicht sowieso vorhat weiter zu fahren)
Ladeablauf
Schritt 1 (Desulphation)
Ladespannung: 15,8V (Impulse)
Eine pulsierende Spannung entfernt Sulfat von den Bleiplatten der Batterie, wodurch die Batteriekapazität wiederhergestellt wird.
Schritt 2 (Soft Start)
Ladespannung: 12,6V Ladestrom: 0,8-5A
Prüft die Ladefähigkeit der Batterie. Bei korrektem Batteriezustand beginnt jetzt das Laden.
Schritt 3 (Bulk)
Ladespannung: 14,4-14,7V Ladestrom: 0,8-5A
Laden mit Maximalstrom bis zum Erreichen von ca. 80% der Batteriekapazität.
Schritt 4 (Absorption)
Ladespannung: 14,4-14,7V
Fallender Strom
Laden mit schwächer werdendem Strom bis zum Erreichen von bis zu 100% der Batteriekapazität.
Schritt 5 (Analyse)
Prüft, ob Spannung auf 12V abfällt
Prüft, ob die Batterie eine Ladung halten kann. Batterien, die ihre Ladung nicht halten können, müssen ggfs. ersetzt werden.
Schritt 6 (Recond)
Ladespannung: Max. 15,8V Ladestrom: 0,3-1,8A
Instandsetzungsfunktion für tief entladene Batterien.
Schritt 7 (Float)
Ladespannung: 13,6V Ladestrom: 0,8-5A
Die Batteriespannung wird auf ihrem Maximalwert gehalten, indem sie mit konstanter Spannung geladen wird.
Schritt 8 (Pulse)
Ladespannung: 12,7-14,7V Ladestrom: 0,8-5A
Die Batteriekapazität wird bei 95-100% gehalten. Das Ladegerät überwacht die Batteriespannung und gibt, sobald erforderlich, einen Ladeimpuls, um die Batterie vollständig geladen zu halten.