Beiträge von mj1985

    Wie geschrieben, in meinem Hotel gibt es keine Schnelllader, mit einem eauto und 100kwh Akku lädt der dann 8std.

    Für mich bedeutet Urlaub auch, das ich Abends spätestens um 19 Uhr im Hotel bin, Wagen anstöpsel und ich stehe morgens nicht vor 4 Uhr auf, du anscheinend schon ;) . Für mich wäre das nichts, ich hab Urlaub. :sleeping:

    Unser Hotel in Italien hat einen kostenlosen 11 kW Charger in der Tiefgarage. Der nächste öffentliche Charger ist dann unten im Ort, ist allerdings auch ein Kuhkaff.


    Nik Flynn So machen wir es selbst mit Verbrenner, ausgiebige Pausen mit Picknick, Beine vertreten und ggf. wird im Restaurant oder am Autohof gegessen. Wir fahren dieses Jahr auch wieder um 4 Uhr los, damit wir genug Puffer für Pausen, Stau & Co. haben. Ob wir dann um 17 Uhr oder 19 Uhr ankommen, egal. Hauptsache vor dem Ende der Abendessens-Zeit und alle kommen gesund an ;) . Mit dem Flugzeug hin und Mietwagen vor Ort, ist natürlich auch eine Option oder die Zwischenübernachtung, finde ich ab einem gewissen Alter sowieso ganz sinnvoll.


    Und um den Bogen wieder zum Thema zu kommen.

    Für mein persönliches Fahrprofil wäre der Astra electric mehr als ausreichend, alle paar Wochen pendle ich 120-140 km eine Strecke und wieder zurück. Alles unter der Woche schaffe ich jetzt schon rein elektrisch. Eine gewissen Offenheit zum Thema muss man sicher haben und seine Meinung am besten nicht aus den Clickbait Artikeln von TZ, Focus & Co.

    Für einen EQS ~1200€ + Ladekosten. Oder man holt sich gleich ein ordentliches E-Auto.

    Wir sind auch bald wieder nach Italien unterwegs, mit dem Verbrenner. 4-5 Pausen werden es sicherlich, dann die Suche nach einer günstigen Tankstelle, von der Autobahn kurz abfahren und wieder rauf +/- 10 Minuten. In der Zeit könnte der Hobel halt schon laden, wenn dann noch Pipi-Pause mit anstehen dazu kommt.

    Die Schnelllader auf dem Weg waren letztes Mal fast alle leer, einen Platz hätte man immer bekommen. Kein Grund auf eine E-Mail (WTF?) zu warten.

    Wenn es einen auf Reichweite von ~500 km ankommt, dann muss man außerhalb des Konzerns gucken oder warten.

    Für den Durchschnittsdeutschen der vielleicht seine 100 km am Tag fährt, ist Reichweite jedenfalls im Alltag kein Argument mehr.


    Reichweite als Argument für die eine Urlaubsfahrt im Jahr ... Ist für mich persönlich immer schwierig. Haben wir auch oft in der Familie das Thema und wenn man dann fragt wir oft sie weiter als 500 km in Urlaub fahren ... Kommt als Antwort "alle 2-3 Jahre", ganz ehrlich, da würde ich die 2 Stunden längere Anfahrt, vielleicht sogar mit Übernachtung in Kauf nehmen. Fährt sich eh entspannter ;) .


    Manchmal hat man das Gefühl, das die Leute im Verbrenner die 1000 km am Stück, ohne Auftanken und Pause machen ;). Also wir müssen schon alle ~500-600 km mit dem Granny an die Zapfsäule, ziemlich schwache Reichweite 8o

    Bei Opel gibt es eine Reichweitentabelle. Aber die meisten Akkus im Corsa-E und Mokka sind auch nach 4/5 Jahren noch fit und sind deutlich über der Garantiegrenze von Opel.

    Und wenn dir dann nach 400 tkm mal ein Akkumodul kaputt geht, dann gibt es schon Firmen die es einzelne Zellen tauschen.

    Einige Verbrennerfahrer haben da schon den 3. Motor drin.

    Gerade beim Verbrenner ist man doch froh, wenn das Ding überhaupt die 200 tkm schafft.

    Das hängt eher von deinem Ladeverhalten ab, als von den Temperaturen, der Akku wird ja immer vorgekühlt/gewärmt.

    Für manche ist ein Elektro-Vehikel (und schon gar nicht aus dem Stellantis-Konzern) aktuell auch einfach nichts. Da geht es nicht um die Lade-Infrastruktur, die ist an der Autobahn und in Städten wirklich schon gut, sondern eben Reichweite, Ladeplanung (per App oder im Auto). Für Vielfahrer die vor allem längere Strecken zurücklegen ist der Astra definitiv nichts, Ladeleistung ist nicht gut und die Reichweite so lala.

    Spannend wird es mit der neuen 98 kWh Batterie aus dem E-3008/Grandland, der schafft dann auch im Winter deutlich mehr als 300 km auf der Autobahn. Ansonsten muss man dafür auch einfach offen sein, alle 2-3 Stunden mal eine Pause für 20-30 Minuten machen, Beine vertreten, strecken, Mails checken und weiter geht's. Das ist nichts für Diesel-Dieter der mit 180 km/h auf der Bahn seine 1000 km am Stück knallt (nein, das ist nicht auf dich bezogen BubuRulez)


    roger Korrekt, allerdings sind ja nun auch Dinge wie der OBC usw. dabei, find ich klasse.

    Ich kann mir das - aus Vielfahrersicht - absolut nicht vorstellen. :/

    Schon mal elektrisch gefahren? Alleine die Ruhe und (wenn man will) der Anzug sind einfach genial. Damit konnte ich schon einige im Familienkreis überzeugen und das mit dem Hybrid der nur 110 reine Elektro-Pferde hat. Von den Verbrauchs- und Inspektionskosten brauche ich gar nicht anfangen. Wenn man nicht den Strom aus Blatt-Gold-Ladestationen bezieht, ist das auch noch ein großer Posten. Und wenn Opel bald (wie Peugeot) 8 Jahre Garantie auf die Elektro-Vehikel bzw. die Teile gibt, sollte der letzte Schwarzmaler auch überzeugt sein (vor allem in Zeiten wo Verbrennermotoren auch oft nur knapp die 100 tkm schaffen)


    Und wenn man mal bei anderen Marken schaut, da gibt es schon gescheite BEVs mit ordentlichen Ladeleistungen jenseits der 100 kW und mehr Reichweite.

    Hier in Lübeck gibt es etwas außerhalb eine Firma, bei der man umsonst Solarstrom tanken kann. <3


    Ad-hoc Preise sind teilweise echt ausverschämt. Mennekes Ladesäulen an Hotels/Restaurants für schmale 89 Cent :D.


    Alles über 50 Cent für AC ist einfach zu teuer, bei DC wird es schwieriger, aber es gibt einige regionale und überregionale "Ladenetz" Anbieter wo man auch bei DC deutlich unter 50 Cent laden kann.

    Für den Urlaub und laden an der Autobahn, würde ich mir mit einem BEV einen Monat EnBW holen, generell sind die aber auch preislich nicht attraktiv.