Den Hybridmodus nutze ich, wenn ich längere Strecken fahre und den Mischbetrieb für eine gute Effizienz haben möchte.
Im Kombiinstrument habe ich auch dauerhaft die Energieanzeige eingeblendet.
Da ich hier aus dem Ort heraus zwingend fast einen km lang bergauf fahren muss, springt der Verbrenner fast sofort mit ein, wenn ich nach dem Ortsschild mit der Beschleunigung beginne. Anhand des Energieflusses sehe ich, dass in Belastungssituationen durchaus Verbrenner und e-Motor gleichzeitig laufen (Tacho in weißer Schrift). Dann sieht man in der Energieanzeige, dass zusätzlich zum Verbrenner der e-Motor läuft => blaue Pfeile bei der Bewegung des Vorderreifen in der Energieanzeige.
Was ich manchmal etwas unglücklich finde, sind gewisse Situationen, z.B. auf der Autobahn, wenn man so mit 130km/h im Verkehr mitschwimmt. Bei Belastungswechseln, also kurzen Beschleunigungs-/Verzögerungssituationen springt der Verbrenner immer wieder an, um sich Sekunden später wieder auszuklinken. Quasi Stop/Start im Dauermodus. Das ist stark abhängig vom Landschaftsprofil der Fahrstrecke, dem Akkustand und der tatsächlichen Geschwindigkeit (größer oder kleiner 130 km/h). Ich habe mich auch schon gefragt, wie toll dieses Verhalten tatsächlich für den Verbrenner ist. Naja, ist ein Leasingfahrzeug und wird hoffentlich seine 4 Jahre durchhalten…
Verbrauchstechnisch und hinsichtlich der Gesamtreichweite ist der Hybridmodus schon nicht übel. Ich bin regelmäßig überrascht, wie groß der e-Anteil an längeren Fahrten ist, auch wenn der Akku mal nicht voll geladen ist.