Eine tägliche berufliche Fahrtstrecke von mindestens 130 km ist aber bei mir Realität, oft mit spontanen vor Ort Terminen - deshalb passt der Diesel für mich am Besten. Wer täglich eine planbare Fahrtstrecke mit günstigen Ladepunkten hat - evtl. ein Stromer. Deshalb gibt es keine Pauschalempfehlung für alle Lebenslagen...
Beiträge von schrotti
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Die Anzahl Menschen die mehr als 120km mit dem Auto an einem Tag zur Arbeit hin- und zurückfahren müssen sind sehr gering.
Man muss die Verbrenner nicht schlecht reden, aber auch die E-Autos nicht.
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Wieso soll das nicht gehen? Reine Fahrzeit beim BEV für die gleiche Strecke max 120 km/h, 12h 45 Min. Pausen von rund 30 Minuten. Verbrauch ca. 260 kWh + 0,45€/kWh (in Frankreich ist Strom recht günstig) = ~117€.
Diesel ~ 4,6l / 100km x 2,13€ = 130,12 €
Fazit, geht wunderbar mit BEV, 4 Pausen auf der Strecke finde ich völlig in Ordnung. geht alles, aber ist das praxistauglich? Hat jemand diese Strecke mit einem BEV
Theoretisch geht alles, aber ist das praxistauglich? Ladezeiten, Ladeverfügbarkeit, Reichweite... auf einer solchen Strecke sind das zu viele Unsicherheiten, man will schließlich halbwegs pünktlich ankommen! Ob das mit einem BEV in 12 h 45 min + 2 h Ladepause möglich wäre? Das glaube ich nicht.
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Bei allen Diskussionen bin ich der Meinung, der aktuelle Diesel hat nach wie vor seine Daseinsberechtigung für Langstreckenfahrer.
Wir sind jetzt aus dem Urlaub mit unserem Astra Diesel zurück, auf langen Distanzen kann der Diesel seine Vorteile ausspielen...
Da meine Frau nicht gern fliegt, fahren wir nach wie vor gern mit dem Auto in den Urlaub, dieses Jahr aus der Mitte Deutschlands in den äußersten Westen Frankreichs, in die Bretagne. Vollgepackter Kofferraum und 3 Erwachsene, also etwa insgesamt ca. 320 kg Zuladung. Fahrtstrecke 1318 km, Fahrzeit ohne Pause mit 2 Fahrern 12 h 40 min, gefahrene Geschwindigkeit auf der Autobahn in Deutschland 130 - 140 km/h, in Frankreich auf der Autobahn 130 km/h, Durchschnittsverbrauch auf den ersten 1000 km: 4,6 l/ 100 km , Durchschnittsgeschwindigkeit 108 km/h (s. Foto). Reichweite mit einer Tankfüllung deutlich über 1000 km ohne extra Maßnahmen wie unkomfortabler hoher Reifendruck oder Gewichtsreduzierungen oder LKW-Windschattenfahren...
Dank AGR-Sitzen kein Problem, mein 12-stündiger Flug nach Asien letztes Jahr war deutlich unbequemer...
Das geht nicht mit dem BEV oder dem PHEV, vielleicht noch mit dem Benziner, bei schlechteren Fahrleistungen und höherem Verbrauch...
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Natürlich, es ist mir absolut unbegreiflich wie man sich nicht dafür schämt, als Hersteller ein Facelift auf den Markt zu bringen, bei denen man erwähnt das das Akku vergrößert wurde. Im Endeffekt hätten sie das Geld für die Akkuentwicklung sparen sollen und sich um ein ordentliches Thermomanagement kümmern sollen und vielleicht mal auf die Kunden hören. Zudem Dinge wie Navi und halbwegs brauchbare Ladeplanung angehen sollen. Das bekommt mittlerweile sogar Kia halbwegs auf die Reihe.
Der neue Akku ist schwerer, lädt 10-80% langsamer und der Wagen verbraucht mehr. Ja, da kann man sich als Hersteller aber ordentlich auf die Schulter klopfen.
Die anderen Motorisierungen sind ebenfalls grenzwertig, ein Benziner (MHEV) der bei 145 PS Leistung aufhört, vom Diesel will ich gar nicht erst sprechen. Es ist und bleibt ein Trauerspiel. Und die ganz harten holen sich ein PHEV mit 1-phasigem Lader für 46k als "Vollausstattung", die im Jahre 2025/26 die mehr Lückenhaft ist, angefangen von der Assistenzsystemen, Innenausstattung, der fehlenden Kamera vorne und den Spiegeln oder einer schwenkbaren AHK ab Werk.
Was spricht aus Deiner Sicht gegen den Diesel?
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Ob Ersatzrad Reperaturset ist mir Wurscht. Aber das es eine EU Richtlinie für soetwas gibt wäre mir neu. Ich habe im L nur einen kleinen Kompressor mit um Luft zu pumpen. Beim K war irgendwann das Dichtmittel abgelaufen und ich wurde nur darauf hingewiesen falls ich es hätte wechseln wollen.
In Deutschland ist nichts vorgeschrieben was Ersatzrad und Co angeht.
Wir haben eines ST PlugIn und da passt auch kein Rad rein.
Hab`s gerade gegoogelt, Du hast recht, es gibt keine Mitführpflicht...
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Meines Wissens aber nicht in den Electric.
Wenn die mir die Karre kaputt fahren, habe ich weniger ein Problem damit, als wenn Menschenleben in Gefahr sind.
Am Ende ging es mir um die unsinnige Aussage, dass man sein Rad doch heute bitte schön selbst wechseln soll.
Wer sich unsicher ist, sollte lieber den Abschlepper rufen und nicht fest genug angezogene Radmuttern sind auch scheiße.
Selbstverständlich sollte man einen Radwechsel nur dann vornehmen, wenn man weiß, was man tut. Wer sich das nicht zutraut und nicht über das notwendige technische Wissen und Geschick verfügt, sollte das auch auf keinen Fall machen. Es war nicht meine Absicht, eine unsinnige Aussage zu formulieren, die das Radwechseln von allen Autofahrern verlangt...
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In vielen Wagen ist gar kein Platz mehr zum sicheren Verstauen eines Ersatzrades.
Es gibt übrigens noch sehr viele die Räder selbst wechseln, gerne auch auf dem Standstreifen, Autobahnauffahrten und auf Bundesstraßen. Also selbst ist der Mann (und die Frau natürlich), das bringt Spaß für die ganze Familie, wenn Papa (oder Mama) dann von einem 40-Tonner vor den Augen der ganzen Familie mitgenommen wird!
In den Astra ST passt unter den doppelten Ladeboden ein Notrad und Wagenheber samt Radmutternschlüssel. in den letzten 30 Jahren und ca. 1,5 Millionen gefahrenen Kilometern hatte ich 6 Reifenpannen und konnte mir immer schnell und kostengünstig selbst helfen. Ein PKW ohne Ersatzrad kommt für mich nicht in Frage.
Beim Wechsel eines Ersatzrades auf dem Standstreifen der Autobahn sollte natürlich immer auch der "gesunde Menschenverstand" benutzt werden! In gefährlichen Situationen (wenig Platz, viel Verkehr, Dunkelheit) wird per Notruf die Polizei verständigt um die Pannenstelle mit Blaulicht abzusichern, aus Erfahrung weiß ich, das das wesentlich schneller und unkomplizierter funktioniert als auf einen Pannenservice oder Abschlepper zu warten! Mit der Dauer der Wartezeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines Folgeunfalls.
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Ich würde IMMER ein Ersatzrad oder Notlaufrad dem Reifenreparaturset vorziehen, weil das Reparaturset in 95 % der Pannensituationen nicht funktioniert! Dazu kommen die Kostennachteile, weil, wie bereits beschrieben, ein mit Reifendichtmittel behandelter Reifen immer ausgetauscht werden muss, auch wenn nur ein kleines Loch in der Lauffläche ist ( was ansonsten kostengünstig repariert werden könnte!).
Die Reifenreparatursets sind lediglich als Alibi vorhanden , um eine EU-Richtlinie zu erfüllen. Einen defekten Reifen hat man in 15 min. selbst gegen ein Ersatzrad getauscht, statt evtl. stundenlang auf einen Pannenservice zu warten!