Frohes Neues 2026 ans Forum!
So dann mal die Updates und ein halbes. Das Fahrzeug war nur knapp 3 Wochen weg, dann war das Charger Modul getauscht und das Auto lädt wieder. Soweit ich das bisher gesagt bekommen habe, wurde das Modul auf Kulanz getauscht.
Allerdings war damit das Thema "Zig Fehlermeldungen beim Start" nicht vorbei. Je kühler es wurde (und wir haben hier zwischen -15°C und -5°C seid Wochen) und je mehr Nebel und Schnee kam, desto übler wurde das Start Verhalten des Astra. Hinzu kam, dass er nun auch nicht mehr Lädt, wenn man ihn abschaltet. Man muss ihn erst in den Zustand bringen, dass er fahren will, dann kann man den Lader aufstecken, worauf er aus geht und lädt. Es gab auch Tage, da wollte er auch nach 15 Minuten nicht aufhören Fehlermeldungen anzuzeigen.
Nun habe ich das Fahrzeug nach Rücksprache mit meinem FOH vor Ort direkt in die Werkstatt gefahren, in die er die Autos abgibt, wenn er nicht weiter kommt bei Elektronik und Software. Dort angekommen haben sie Chef und Meister sofort um den Astra gekümmert, da er erneut nicht starten wollte, haben sie das original PSA Diag auf den Parkplatz geschleppt und sich mit dem Handy über Tethering mit dem Netz verbunden, weil das Diag sonst nicht läuft. In meinem Beisein haben sie diagnostiziert, dann meine Tricks verwendet, um ihn zu starten und in die Halle zu fahren. Zu dritt haben wir weiter gemessen und am PC in den Unterlagen nach Vorgaben für die Fehlersuche geforscht. Als ich Freitag zum Feierabend bei denen weg bin, war klar, dass die beiden Stützbatterien, die die Elektronik stützen sich irgendwie gegenseitig entladen. Das erklärt auch, dass es wegen bootender Steuergeräte zunächst eine Menge Fehler gibt, bis dann der Lithium-Akku den 12V Bus geladen hat und alle wieder da sind. Das erklärt auch, dass an schlimmen Tagen das Keyless Entry nicht mehr ging und man die Taste drücken musste am Schlüssel.
Dass die beiden Akkus (großer im "Motorraum" und ein kleiner in der Mittelkonsole) entladen werden, scheint der Fehler zu sein. Dass einer davon defekt ist und daher bei Kälte besonders empfindlich ist, das liegt in der Natur der Blei-Akku Technik. Das erklärt aber nicht, warum der Fehler nach einer Woche nach dem Tausch des einen der beiden Akkus wieder da war. Es erklärt auch nicht, warum der Fehler auch an warmen Sommertagen mit Regen und Nebel auftritt. Und da ich jeden Tag 2x 30 Minuten fahre, dürfte keiner der Akkus wirklich viel zu tun haben.
Laut Werkstatt fehlen aber aktuell nur noch ein paar Abschlusstests, ein weiteres Software-Update und eine Probefahrt. Aktuell (ich klopfe auf Holz!) scheint das auch noch alles auf Garantie zu laufen, ohne, dass ich da ein Fässchen aufmachen muss. Der Fehler ist ja bereits lange vor dem Ablauf der Garantie aufgetreten und konnte durch die angefahrenen Opel Händler nicht gefunden werden. Ich bin auf die vollständige Diagnose gespannt und ob es dann auch länger als eine Woche hält.