Hallo zusammen,
ich muss mir hier ehrlich gesagt mal etwas Luft machen und hoffe gleichzeitig auf ein paar Erfahrungen oder Tipps von euch.
Ich fahre einen Opel Astra L Sports Tourer (09/2024, MHEV 136 PS, Ultimate) und hatte einen unverschuldeten Unfallschaden im Frontbereich.
Anfangs war das Ganze eher ein optisches Thema, nichts Dramatisches – das Auto ist auch weiterhin fahrbereit. Das Problem ist aber, dass die Reparatur inzwischen seit über 10 Monaten nicht durchgeführt werden kann, weil zwei Teile einfach nicht lieferbar sind:
- 9839967980 (Zierleiste)
- 1694159280 (elastische Motorhalterung lt. Opel)
Von Opel kommt seit Monaten nur „kein Liefertermin“.
Was mich inzwischen aber richtig beschäftigt:
Aus dem ursprünglich eher optischen Schaden ist mittlerweile ein Zustand geworden, der sich zunehmend verschlechtert.
Durch einen Spalt zwischen Scheinwerfer und Motorhaube dringt Wasser ein, und ich habe inzwischen Kalkrückstände sowie erste Oxidationsspuren im Bereich der Matrix-Scheinwerfer festgestellt (Die Motorhaubendichtung habe ich an den Übergängen schon nachgebessert).
Heißt: Das Auto fährt zwar, aber der Zustand wird objektiv schlechter und genau das macht mir Sorgen.
Ich habe Opel bereits angeschrieben und auch meinen Gutachter wieder kontaktiert. Mir ist auch klar, dass ein Forum keine Rechtsberatung ersetzt – ich bin aber mittlerweile einfach ratlos, wie ich in der Situation am sinnvollsten weiter vorgehen soll.
Daher meine Fragen an euch:
- Hatte jemand von euch schon so eine Situation mit nicht lieferbaren Teilen?
- Wie seid ihr damit umgegangen?
- Was kann man realistisch von Versicherung / Werkstatt verlangen, wenn sich der Zustand verschlechtert?
- Gibt es sinnvolle Zwischenlösungen oder Dinge, die ich unbedingt tun sollte?
Ich will hier kein Drama machen, aber nach der Zeit und der Entwicklung bin ich ehrlich gesagt ziemlich genervt und unsicher, wie ich am besten weiter vorgehe.
Vielen Dank für eure Einschätzungen!